Wie sieht demokratisches Handeln im Alltag aus? Wo begegnet uns Geschichte, und wie können wir unsere Zukunft aktiv mitgestalten? Vom 25. bis 27. März 2026 stand unsere gesamte Schule Kopf – beziehungsweise ganz im Zeichen der Demokratieerziehung. Drei Tage lang tauschten alle Schülerinnen und Schüler den klassischen Fachunterricht gegen intensive, jahrgangsbezogene Workshops und Exkursionen ein. Das Fazit vorweg: Die Projekttage waren ein großartiger Erfolg!


Lernen an historischen Orten und politischen Zentren
Demokratie begreifen bedeutet auch, dorthin zu gehen, wo sie gemacht wird oder wo ihre Abwesenheit spürbar war. Unsere älteren Jahrgänge nutzten die Tage für beeindruckende Exkursionen weit über das Schulgelände hinaus.
- Politik hautnah: Für die Schülerinnen und Schüler der EF und der Klasse 9 ging es direkt in den Landtag nach Düsseldorf. Sie konnten hautnah miterleben, wie parlamentarische Arbeit funktioniert. Sogar ein Blick über die Landesgrenzen hinaus stand auf dem Plan: Teile der Stufe 8 reisten für ein europäisches Demokratie-Erlebnis direkt nach Brüssel.
- Geschichte, die bewegt: Historisch-politische Spurensuche führte die Q1 und andere Stufen unter anderem in die Gedenkstätte ELDE-Haus nach Köln sowie zum Alten Schlachthof, um sich intensiv mit den Lehren der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Workshops von digitaler Zivilcourage bis hin zu kreativem Empowerment
In der Schule selbst verwandelten sich die Klassenräume, die Mensa und das Forum in lebendige Zukunftswerkstätten. Unterstützt wurden unsere Lehrkräfte dabei von großartigen externen Partnern (wie unter anderem terre des femmes oder Teller ohne Rand).
Die thematische Bandbreite in den einzelnen Jahrgängen war riesig:
- Respekt im Netz: In Zeiten von Smartphones und sozialen Medien ein absolutes Kernthema: In den jüngeren und mittleren Stufen setzten sich die Jugendlichen in Workshops wie „Hate Speech“ und „Social Media“ intensiv damit auseinander, wie man sich im Netz für Vielfalt einsetzt und Hass im Internet mutig entgegentritt.
- Kreativ und Aktiv: Die Klasse 5 gestaltete unter dem Motto „Empowerment“ aktiv das Schulgelände mit und setzte sichtbare Zeichen für Vielfalt. Gleichzeitig sorgte das Theater BIS in verschiedenen Jahrgängen für einen kreativen, szenischen Zugang zu gesellschaftlichen Themen. Auch Präventionsarbeit kam nicht zu kurz: Die Klassen 6 und 7 erhielten im Rahmen von Vorträgen der Polizei wertvolle Impulse für den Alltag.

Ein starkes Fundament für die Zukunft
Ziel dieser drei Tage war es, dass unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schullaufbahn ganz unterschiedliche Facetten demokratischen Handelns kennenlernen, erleben und reflektieren. Dank des riesigen Engagements des gesamten Kollegiums, der externen Partner und vor allem der motivierten Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler ist uns das auf beeindruckende Weise gelungen.
Wir haben an diesen drei Tagen nicht nur über Demokratie gesprochen – wir haben sie gemeinsam gelebt! Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und an die Eltern für die Unterstützung im Vorfeld.


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